| Great Karoo |
| Unsere Strassenbekanntschaft |
Dann sind uns noch einige Rinder, Schafe und Warzenschweine begegnet. Ausserdem gibt es hier Kaktusfarmen. Die pflanzen ihre Kakteen in Reihen und ernten dann die Kaktusfruechte. Sieht witzig aus.
| die Schildkroete und ich |
| Schaf auf der Strasse |
| Bekannte aus Europa |
| Zwangspause |
| Pause in der Great Karoo |
Janet hat dann versucht, einen neuen Reifen zu organisieren, aber der 16.12. ist Feiertag, also war da nichts zu machen.
Die Umgebung wurde zusehends bergiger und die Strasse fuehrte durch das Tal zwischen den Bergketten. In Matjiesfontein gucken wir uns das Dorf an, das etwas wie eine viktorianische Wuestenstadt wirkt. Es ist echt malerisch und alle Haeuser haben so verschnoerkelte Schmiedearbeiten.
| Die Berge auf dem Weg nach Kapstadt |
Der Blick auf Kapstadt von weitem zeigt, dass der Tafelberg das Tischtuch traegt: Er ist wolkenverhangen.
Kapstadt selbst ist sonnig und macht einen sehr angenehmen Eindruck. Hier sind doch tatsaechlich Leute auf der Strasse unterwegs! WEISSE LEUTE!
Am Hostel angekommen verabschieden wir uns und ich checke ein. Das Hostel ist sehr ordentlich und macht einen guten Eindruck - fuer nur 120 R pro Nacht (ca 8 Euro).
| Ausblick vom Hafen auf den Tafelberg |
| Dori in meinem Hostelbett |
Gabriel ist sehr sympathisch, aber etwas ruhig. Ich glaube, wir kommen gut miteinander aus. Wir sind schnell noch einkaufen gegangen und haben dann in seinem Hostel das Hostel fuer Oudtshoorn gebucht. Ausserdem hat er mich drauf aufmerksam gemacht, dass fuer Sylvester fast keine Hostels mehr frei sind - ich hab erstmal was ab dem 3. Januar gebucht, weil ich mich noch nciht so festlegen wollte und da war sein aeusserst cooles Hostel noch frei und da wollte ich auf jeden Fall hin. Es wurde zum besten Hostel Afrikas 2012 gewaehlt!
Ich bin dann relativ frueh ins Bett gegangen, weil der Bus ja morgens zwischen 7.15 und 8.30 kommen sollte.
Ich wollte also heute morgen mit dem BazBus nach George und von dort nach Oudtshoorn fahren. Im Hostel kann man sich aus einem bereitgestellten Teig morgens Pfannkuchen machen - meiner ist angebrannt, aber ich wollte nicht noch einen versuchen, weil der Bus ja jeden Moment kommen muss...
Ich habe also draussen auf den Bus gewartet und gewartet und gewartet... und er kam nicht.
Also habe ich die Rezeption dort anrufen lassen und der Fahrer hatte mich einfach vergessen. Zum Glueck hat sich die Frau am Telefon bereiterklaert mich zu fahren. Sie ist also dem Bus hinterhergefahren, der an einer Tankstelle auf uns gewartet hat. Glueck gehabt. Wenn ich noch laenger gewartet haette, waere er weg gewesen.
Im Bus sitze ich neben Verena, eine Deutsche, die in Namibia Geographie studiert und gerade Urlaub macht. Sie ist sehr nett, steigt aber in Mossel Bay aus. In George ist ausser Gabriel und mir nur noch eine blonde Frau auf dem Weg nach Oudtshoorn. Wir werden vom Fahrer des Backpackers Paradise abgeholt. Wir bezahlen 150 R fuer die Fahrt und werden im Karoo Soul rausgelassen. Das Hostel hat selbst keinen Fahrer und das nervt mich, also schlage ich vor, fuer die 2. Nacht im Backpackers Paradise zu uebernachten. Irgendwie gefaellt Gabriel das Karoo Soul nicht, und er wechselt spontan schon fuer diese Nacht und bezahlt sogar beide Hostels. Ich bleibe, weil ich es echt schoen finde. Das Hostel ist sauber, liegt oben auf einem Huegel und strahlt eine enorm entspannte Atmosphaere aus. Die Besitzerin ist ziemlich cool und das Haus einfach wundervoll. Ich schwimme also etwas im Pool und fange dann an, Abendessen zuzubereiten. Ich habe nur Nudeln und der Supermarkt hat schon zu, also wird es wohl bei nur Nudeln bleiben.
| Turnen bei Sonnenuntergang |
| Abendessen |
Wir sitzen abends noch ziemlich lange zusammen und Mike bietet an, mich frueh am naechsten Morgen ins Backpackers Paradise zu fahren - er hat naemlich einen Mietwagen. Wir werden uns wohl auch wiedersehen, da er zur gleichen Zeit in Knysna (sprich: Neissna) ist, wie ich und dann bringe ich ihm ein paar Akro-Sachen bei.
| Das Straussenei |
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