Samstag, 14. Dezember 2013

Tag 25 - Pretoria

Heute habe ich Pretoria besichtigt. Pretoria ist die Hauptstadt von Südafrika und liegt etwas nördlich von Jo'burg. Die Stadt liegt zwischen den Bergen und dort ist es immer ein paar Grad wärmer als in Jo'burg.


Unser Eintrag ins Kondolenzbuch
Ich wurde zuhause von Timo abgeholt, dem Jugendpastor der deutschen Johannesgemeinde in Pretoria. Wir sind zuerst zu den Union Buildings gefahren, in denen in den letzten Tagen Nelson Mandela aufgebahrt war. Dort ist wohl sonst immer ein enormer Ansturm an Touristen und dementsprechend auch Bettlern und Verkäufern. Heute war außer einem Bus voller Japaner kaum jemand dort. Vor dem Eingang lag ein Kondolenzbuch, in das wir uns eingetragen haben.

Nelson Mandela wird hier meist Madiba genannt. Das bedeutet Vater und kommt daher, dass er als Vater der Nation angesehen wird.
Ausblick auf den Park und die neue Mandela-Statue

Im Park wird gerade eine neue Statue von Mandela aufgestellt. Sie ist riesig und im Moment noch verpackt.


Die Union Buildings im Hintergrund

Blumen für Madiba

Hier ist es richtig schön. Man kann aus dem Auto steigen und durch den Park laufen und auf die Stadt herunterblicken. Es ist alles richtig schön grün und überall stehen Jacaranda-Bäume. Das sind die, die so hübsch lila blühen. In Jo'burg haben sie auch sogar noch Blüten, aber in Pretoria blühen sie nur im Oktober und Anfang November. Dann sieht es dort etwa so aus:


Jetzt sind die Jacarandas verblüht und Pretoria ist grün statt lila.

Eine Sitzecke auf dem Campus
Anschließend sind wir zur University of Pretoria gefahren. Die Uni hat einen riesigen Campus und wunderschöne alte und moderne Gebäude. Da gerade Ferien sind, war außer uns kein Mensch dort und wir haben uns auf dem großen Campus etwas verlaufen.

Amphitheater oder Hörsaal?
Der Haupteingang der Bibliothek
Blick auf den Campus
Die allgegenwärtigen Hoodidoos
Auf dem Voortrekker Monument
Fast direkt bei der Uni ist ein wunderschöner Gebäudekomplex mit kleinen Läden und Cafés, wie man sie sonst nur im Mittelmeerraum erwarten würde. Dort haben wir zu Mittag gegessen und sind dann weitergefahren zum voortrekker monument. Die Voortrekker waren die holländischen Siedler in Südafrika, die aus den englischen Gebieten ins Landesinnere gezogen sind und sich mit den Eingeborenen Stämmen angelegt haben.
Ausblick auf die Union Buildings
Ausblick vom Monument

Vom Monument aus hat man eine ganz tolle Aussicht auf Pretoria. Die Stadt ist ziemlich weitläufig, kommt einem aber sehr wenig städtisch und wenig verbaut vor. Das liegt wohl auch daran, dass überall Bäume stehen.
Das Monument selbst liegt in einem kleinen Reservat, in dem ein paar Antilopenarten leben. Ich habe Blesbok und Springbok gesehen glaube ich. So richtig auseinanderhalten kann ich die noch nicht.






Im Reservat
Anschließend waren wir noch in einem anderen Reservat mit einem Aussichtspunkt. Ganz in der Nähe hielt sich eine Herde Zebras auf, denen wir zu Fuß etwas hinterhergegangen sind. Nur gerade so viel, bis sie uns nicht mehr näher kommen lassen wollten. Auch hier hat man wieder eine ganz tolle Aussicht gehabt.

Der Beweis: Alles grün!
Wir folgen den Zebras
Das Zebrafohlen
Dann sind wir zurückgefahren nach Jo'burg und ich bin eine Runde im Pool geschwommen. Eine von Janets Schwestern ist mit ihrem Mann und ihrer Tochter zu Besuch. Die übernachten heute hier. Morgen geht es zwischen 7 und 8 morgens los in Richtung Süden. Wir wollen irgendwo zwischenübernachten und am Montag in Kapstadt ankommen. Dienstag fahre ich dann los an der Küste entlang.

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